Bluttransfusion als „Minitransplantation“: Umlernen rettet auch Leben

Blutkonserven sind enorm wichtig, doch vorschnell verabreicht, bergen sie auch Gefahren. Im Krankenhaus Hall mussten viele Ärzte deshalb ihre Komfortzone verlassen.

Weil die Ärzte an einem Strang zogen, können Wolfgang Hölzl (r.) und Stephan Eschertzhuber im Haller Krankenhaus das Einsparen von Blutkonserven und somit das Eindämmen von Folgekrankheiten verkünden.
© Tirol Kliniken

Von Susann Frank

Hall – Damit hatte niemand gerechnet, weder die Impulsgeber noch die Zweifler unter den Ärzten am Landeskrankenhaus Hall in Tirol: Bei gleichbleibender Anzahl an Operationen und Patienten wurden im vergangenen Jahr 643 Blutkonserven weniger transfundiert als im Jahr zuvor. „Das entspricht einer Einsparung von 31,1 Prozent. Darüber waren alle Kollegen überrascht. Und das ist ein großer Ansporn, weiter am gleichen Strang zu ziehen“, betont Wolfgang Hölzl.

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