2019 brachte Einsatzrekord für Kufsteins Bergretter

Über einen traurigen Rekord musste Ortsstellenleiter Robert Baumgartner bei der Jahreshauptversammlung der Bergrettung Kufstein berichten.

Die fleißigen Bergretter Gerald Schittmayer, Martin Baumgartner, Gerald Radlherr mit Ortsstellenleiter Robert Baumgartner und Anwärter Markus Oberbichler (von links).
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Kufstein –Über einen traurigen Rekord musste Ortsstellenleiter Robert Baumgartner bei der Jahreshauptversammlung der Bergrettung Kufstein berichten. Zu 102 Einsätzen wurden die Bergretter gerufen, insgesamt 1240 Einsatzstunden mussten sie dafür aufwenden. Damit ist die Zahl der Hilfeleistungen innerhalb von fünf Jahren um fast das Doppelte angestiegen. Für Gerald Schittmayer (61 Einsätze), Martin Baumgartner (45 Einsätze) und Gerald Radlherr (38 Einsätze) gab es als „einsatzfleißigste“ Mitglieder im vergangenen Jahr Applaus der anwesenden Gäste. Spektakulärster Einsatz für die Kufsteiner Helfer war die Rettung zweier deutscher Kletterer aus der schwierigsten Kletterroute am Fleischbankpfeiler im Wilden Kaiser im September 2019, wo mit den Kollegen aus St. Johann ein sehr zeitaufwändiger Einsatz durchgeführt wurde. Die meisten Unfälle passierten laut Einsatzstatistik mit 48 Prozent im Abstieg beim Wandern. Zudem fallen in die Einsatzpalette Rodel-, Ski- und Mountainbikeunfälle sowie Unfälle beim Klettern und im Flugsport, wo im vergangenen Jahr glücklicherweise von den 93 Patienten nur einer verstorben ist. Derzeit sind im Team 37 Mitglieder aktiv, sieben sind Anwärter. (TT)


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