Kloster Thurnfeld in Hall: Nonnen vor ungewisser Zukunft

Die Pläne für die künftige Nutzung des Klosters Thurnfeld in Hall lassen bei Freunden und Unterstützern der drei verbliebenen Ordensschwestern die Alarmglocken schrillen.

Im Laufe des Jahres will die Diözese eine Lösung für die drei Nonnen des Klosters finden.
© Vanessa Rachlé / TT

Von Nikolaus Paumgartten

Hall i. T. – Seit über 160 Jahren ist es aus der Salzstadt nicht wegzudenken: das Kloster der Heimsuchung Thurnfeld in Hall in Tirol. 1858 gegründet, hat der Orden der Salesianerinnen dort im Laufe der Jahrzehnte nicht nur Hunderte Zöglinge betreut und Absolventinnen hervorgebracht, sondern auch als Schulstandort fungiert. So führten laut Homepage der Schwestern der Heimsuchung Mariens in den 30er-Jahren etwa 70 Schwestern, neben Handels- und Haushaltungskursen, eine Volksschule und eine Hauptschule für Mädchen mit Internat am Standort Hall. Später wurde eine Sonderschule geschaffen, heute ist dort die Tiroler Fachberufsschule für Garten, Raum und Mode angesiedelt.

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