Mittendrin statt nur dabei: Haie auf der Überholspur

Der HC Innsbruck hält im Play-off-Rennen wieder bessere Karten. In Fehervar wartet bereits am Freitag (19.15 Uhr) das nächste „Do or die“-Spiel.

Teil einer überragenden ersten Angriffslinie: Kapitän und Doppeltorschütze Tyler Spurgeon.
© Amir Beganovic

Von Tobias Waidhofer

Innsbruck – Nach dem zweiten Sieg in der Qualifikationsrunde und dem punktemäßigen Anschluss an die Play-off-Plätze wurde das nach Erfolgen schon traditionelle „Humba Täterä“-Ritual nach der Schlusssirene endlich wieder einmal mit voller Inbrunst begangen. Beim 6:3-Derbysieg über Dornbirn ließ ja besonders der erste Abschnitt die 2000 Zuschauer mit der Zunge schnalzen.

„Das war vielleicht unser bestes Drittel in dieser Saison“, hatte auch der starke Youngster Clemens Paulwerber auf der Eisfläche ein ähnliches Gefühl. „Genau das haben wir uns vorgenommen“, erklärte Abwehrspieler Thomas Vallant. „Denn das ist unsere Eishalle.“

Irgendwie hat mit dem Blick auf die Tordifferenz (14:12) auch wieder „Hollywood“ Einzug in der Tiwag Arena gehalten. Langweilig wird es mit der Pallin-Truppe in dieser Qualifikations- runde definitiv nicht. „Ein Spiel zu kontrollieren, ist leichter gesagt als getan. Wenn wir vorne sind, fangen wir an nachzudenken“, gestand Vallant. Trotzdem sehe er „keinen Grund, warum wir in Fehervar (Freitag, 19.15 Uhr, Anm.) nichts mitnehmen sollten.“

Eine gute Nachricht gibt es in diesem Zusammenhang in Sachen Luc Snuggerud, der gegen Dornbirn mit einer Schulterverletzung vorzeitig vom Eis musste. Knochen und Bänder sind heil und mit einer schmerzstillenden Spritze sollte ein Einsatz für den bisher überzeugenden Neuzugang am Freitag möglich sein, bei Lukas Bär muss man nach seiner Grippe von Tag zu Tag entscheiden. Die Fitness Snuggeruds ist wichtig für die Haie, weil Jan Lattner dann wieder in den Angriff rücken könnte. Mit einem Sieg am Freitag würden die Tiroler nach vier Runden einen Play-off-Platz einnehmen. Wer hätte das vor wenigen Wochen gedacht?

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