Macaulay Culkin über Michael Jackson: „Er hat mir nie etwas angetan“

Ein Jahr nach „Leaving Neverland“: „Kevin allein zu Haus“-Star Macaulay Culkin verteidigt den verstorbenen Popstar Michael Jackson im Hinblick auf Missbrauchsvorwürfe.

In den Disney-Studios 1991: Macaulay Culkin hatte bereits in jungen Jahren ein inniges Verhältnis zu dem umstrittenen Popstar.
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Los Angeles –Sie verband eine ungewöhnliche Freundschaft: „Kevin allein zu Haus“-Star Macaulay Culkin und der 2009 verstorbene Pop-Superstar Michael Jackson verbrachten viel Zeit miteinander, Culkin hatte im Video zu „Black or White“ etwa einen Gastauftritt. Der heute 39-jährige Ex-Kinderstar ist der Patenonkel von Jacksons Tochter Paris (21).

Im Zuge von Missbrauchsvorwürfen gegen den Popstar wurde Culkin des Öfteren als mögliches Opfer genannt. Zum Dokumentarfilm „Leaving Neverland“, in dem Wade­ Robson (36) und James Safechuck (40) offen darüber sprechen, wie sie in ihrer Kindheit mutmaßlich von Jackson missbraucht worden seien, hat sich Culkin nie geäußert. Schon 2005 verteidigte er Jackson aber in seiner Aussage, als der Musiker in einem Kindermissbrauchs­prozess für nicht schuldig befunden wurde. Und Culkin bleibt dabei: Gegenüber dem Magazin Esquire findet Culkin erneut deutliche Worte für die Anschuldigungen gegen Jackson. „Er hat mir nie etwas angetan“, so der Schauspieler. Und weiter: „Ich habe nie gesehen, dass er etwas getan hat.“

Zum jetzigen Zeitpunkt hätte er keinen Grund mehr, etwas zu verschweigen, erklärt Culkin außerdem. „Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich es auf jeden Fall tun“, so der 39-Jährige. Culkin erzählt dem Magazin stattdessen von einem Spleen, der „eigenartigen Angewohnheit“, Löffel aus Restaurants, Cafés oder Flugzeugen zu entwenden, die er an seine Patentochter weitergegeben habe. Laut Culkin eine „harmlose Sache“, Paris und er tragen beide Löffeltattoos auf ihren Unterarmen.

Die Möglichkeit, noch einmal ins Rampenlicht zurückzukehren, hielt sich Culkin im jüngsten Gespräch mit der Presse übrigens offen: Vergangenes Jahr habe er bei „Once Upon a Time ... in Hollywood“ von Quentin Tarantino vorgesprochen, aber versagt. Es war sein erstes Vorsprechen seit acht Jahren. „Es war eine Katastrophe. Ich hätte mich nicht eingestellt“, erinnert sich Culkin. (TT)


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