Walchseer Politik setzt auf die Familien

Walchsee darf sich nun offiziell „familienfreundliche Gemeinde“ nennen. Bürgermeister Dieter Wittlinger will es auch weiterhin bleiben.

Bernadette Stöckl und BM Dieter Wittlinger sind stolz auf die Auszeichnung „familienfreundliche Gemeinde“.
© Eberharter

Walchsee – Im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses wurde in Walchsee das Audit für die Auszeichnung „familienfreundliche Gemeinde“ gestartet. Die Überreichung des Grundzertifikates erfolgte bereits Ende des Jahres in Wien. Nun durften Bürgermeister Dieter Wittlinger und Familienausschuss-Obfrau Bernadette Stöckl auch die entsprechenden Schilder an den Ortseinfahrten anbringen.

Es war ein arbeitsreicher Weg, den die Gemeinde und die Walchseer über Monate bis zur Auszeichnungsverleihung gegangen sind. Seitens des Landes wurde dafür eine Prozessbegleitung gestellt, mit der ein Maßnahmenkatalog erarbeitet wurde. Stark involviert war auch Amtsleiter Thomas Mühlberger, der die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen koordinierte.

Im heurigen Haushaltsvorschlag der Gemeinde Walchsee sind Mittel vorgesehen, um weitere familienfreundliche Maßnahmen umsetzen zu können. So ist die Errichtung eines Waldspielplatzes geplant und ebenso ein Kleinkinder-Badebereich am Ostufer des Sees, an dem sich auch der Tourismusverband beteiligen will. Zudem wird es Gemeinschaftsprojekte mit Vereinen geben, etwa bei der Instandsetzung der Forstmeile. Und erstmals wird am 14. März ein Repair-Café in Walchsee dafür sorgen, dass Dinge nicht einfach im Müll landen. Auch bei der Jugendarbeit will man einen Schritt weiter gehen und so hat die Gemeinde derzeit eine zweite Stelle für einen Jugendbetreuer ausgeschrieben. „Für mich ist es ein absolut spannender Prozess“, erklärt Bürgermeister Wittlinger. Die Auszeichnung ist nun für drei Jahre gültig, innerhalb dieser Zeit werden die Maßnahmen neuerlich überprüft. Ein kontinuierliches Arbeiten ist also nötig. BM Wittlinger sieht die Untere Schranne und den Kaiserwinkl nun als familienfreundliche Region, weil Ebbs und Niederndorf ebenfalls dafür sorgen, dass sich Familien im Ort wohlfühlen. (be)


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