Dortmund vor Heimduell mit Frankfurt unter Druck

Salzburgs Europa-League-Gegner Eintracht Frankfurt will seine Erfolgsserie im neuen Jahr am Freitagabend (20.30 Uhr/live DAZN) auch im Ligaspiel bei Borussia Dortmund fortsetzen. Das Team von Trainer Adi Hütter hat in fünf Pflichtspielen seit dem Jahreswechsel noch nicht verloren und vier davon gewonnen. Der Druck lastet nach einer jüngsten Schwächephase klar aufseiten der Dortmunder.

Dem BVB fehlen nach dem Aus im DFB-Pokal bei Werder Bremen (2:3) und der jüngsten Ligapleite bei Bayer Leverkusen (3:4) vier Punkte auf Tabellenführer und Titelverteidiger Bayern München, der erst am Sonntag beim 1. FC Köln gastiert. „Dortmund muss gewinnen, wenn sie um die Meisterschaft spielen wollen“, meinte Hütter. „Wir wollen unseren Lauf fortsetzen. Deshalb wird es eine sehr, sehr interessante Partie.“

Der Vorarlberger kann dabei wieder auf Stürmer Bas Dost zurückgreifen, der zuletzt wegen einer Magen-Darm-Grippe gefehlt hat. Anstelle des Niederländers hatte der Portugiese Andre Silva gute Leistungen gezeigt. Die ÖFB-Teamspieler Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker werden bei den Frankfurtern, die nach der Dortmund-Reise am Donnerstag im Sechzehntelfinal-Hinspiel Salzburg empfangen, beide in der Startformation erwartet.

Bei den Dortmundern geht die Angst um, wie im Vorjahr im Februar eine gute Ausgangsposition zu verspielen. „Wir führen die Fairplay-Tabelle an, aber dafür gibt es keine Punkte“, kritisierte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Abwehr- und Zweikampfschwäche sind derzeit die größten Probleme. Sieben Gegentore hat die Borussia in den jüngsten zwei Pflichtspielen kassiert - da nützen selbst die Tore von Neo-Stürmerstar Erling Haaland wenig.

Die Ausfälle der beiden Offensiv-Stammkräfte Marco Reus und Julian Brandt machen die Aufgabe für Trainer Lucien Favre nicht leichter. Sollten die Partien gegen Frankfurt und vier Tage später im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain daneben gehen, dürften die Diskussionen über den Schweizer in Dortmund wieder lauter werden. Hütter dagegen sitzt trotz eines Negativlaufs im Dezember fest im Sattel.


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