Große Schritte für Geschwister im Therapiezentrum Kitzbühel

Alena und Marcel aus Hochfilzen brauchen Unterstützung in der Motorik. Hilfe bekommen sie im Therapiezentrum in Kitzbühel.

Ergotherapeutin Tanja Jambrovic mit Alena und Marcel im Bewegungsraum des forKIDS-Therapiezentrums in Kitzbühel.
© Diakoniewerk

Kitzbühel, Hochfilzen – Zweimal pro Woche fährt Theresa Reinhart ihre Kinder ins Therapiezentrum forKIDS des Diakoniewerks in Kitzbühel. Alena und Marcel haben in wenigen Monaten große Fortschritte gemacht.

Im Bewegungsraum im Therapiezentrum geht es lustig zu. Alena liegt bäuchlings in der Hängematte und „fischt“ nach bunten Stoffsackerln. Ihr Bruder Marcel erobert indessen den Kletterturm. Die 5-Jährige und ihr ein Jahr älterer Bruder nutzen seit einigen Monaten das Therapieangebot in Kitzbühel. Beide brauchen Unterstützung in der Motorik.

Alena geht zusätzlich zur Logopädie, um ihre Aussprache zu verbessern. Marcel übt sich auch darin, seine große Schüchternheit zu überwinden. Normalerweise haben sie Einzeltherapien, doch diesmal ist es eine Ausnahme. Auf Marcel wartet eine ganz besondere Herausforderung: Ein Foto- und Pressetermin ist für den sehr zurückhaltenden Jungen eine riesengroße Sache. Dass er mutig mitmacht, sich fotografieren und filmen lässt, werten Eltern und Therapeutin als ganz großen Erfolg.

Das Geschwisterpaar aus Hochfilzen kommt zweimal pro Woche ins forKIDS-Therapiezentrum. Im Kindergarten hatte man den Eltern vor rund einem Jahr die Therapien empfohlen. „Anfangs dachte ich schon, es ist weit, zweimal pro Woche herzufahren. Aber wenn ich die Entwicklung von Alena und Marcel sehe, zahlt es sich aus“, sagt ihre Mutter Theresa Reinhart.

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„Wir können alle Fachrichtungen, also Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie und psychologische Behandlung, gut abstimmen und für die Kinder einen persönlichen Therapieplan zusammenstellen“, erklärt Judith Völlenkle, Leiterin des forKIDS-Therapiezentrums. Für Alena und Marcel ist dieses Angebot genau das Richtige, wie ihre Fortschritte zeigen, und in ein paar Monaten werden sie die Therapien auch nicht mehr benötigen.

In Kooperation mit dem Land Tirol und den Sozialversicherungsträgern startete das Diakoniewerk im November 2016 in Kitzbühel das Therapieangebot zur „Integrierten Versorgung von Kindern und Jugendlichen“. (TT)


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