Freiheitliche Wirtschaft: WK-Bezirksstelle Landeck als Sorgenkind

Mathias Venier, Landesobmann Winfried Vescoli und Claus Aniballi (v. l.) präsentierten sich für die kommende Wirtschaftskammerwahl.
© Reichle

Landeck — Für die kommende Kammerwahl im März holt sich die Freiheitliche Wirtschaft (FW) Verstärkung — und zwar beim Wirtschaftsbund. Claus Aniballi, bisher Funktionär bei den „Schwarzen", wechselt beim kommenden Urnengang die Seite. Der Prutzer Winzer mit dem Weingut „Terra Austriacus" hat fünf Jahre in der Wirtschaftskammer mitgearbeitet. „Es hat viel Spaß gemacht", betont er und schickt ein „Aber" hinterher — „es geht nichts weiter".

Für die FW kandidiert auch der Zammer Tankstellenbetreiber Mathias Venier. Der ehemalige FPÖ-Nationalratsabgeordnete sitzt im Zammer Gemeinderat, ist im vergangenen Jahr allerdings aus der Partei ausgetreten. Auch Aniballi hat kein FPÖ-Parteibuch. „Ich bin ÖVP-Mitglied. Für die Freiheitliche Wirtschaft ist das kein Problem", betont er.

Sorgenkind ist für ihn derzeit die WK-Bezirksstelle in Landeck: „Eine Wirtschaftskammer ohne Wifi ist sehr ärgerlich", spricht er die geplante Zusammenlegung der Wifi-Standorte in Imst an. Man habe angekündigt, dass ein spezialisiertes Angebot zum Thema Digitalisierung komme, so Venier, der es schade findet, dass das Wifi verkleinert wird. Man müsse auf der Hut sein, dass der WK-Standort nicht überhaupt verschwindet. Landesobmann Winfried Vescoli sieht die größte Chance bei der Wahl in der Gruppe der Nicht-Wähler. Bei der letzten Wahl sind nur knapp 35 Prozent an die Urne getreten. „Es wird schwer", betont Venier, „das Ergebnis zu halten wäre super, es auszubauen wäre das Allerbeste." (mr)

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