Stams erinnert an Karl Larcher

Hansjörg Haßlwanter (l.) hat gemeinsam mit Helmut Hörmann die Ausstellung ermöglicht.
© Dorn

Stams – Zumindest ein Werk des leider viel zu früh verstorbenen Künstlers Karl Larcher war viele Jahrzehnte lang ein Blickpunkt öffentlichen Interesses: Das hölzerne Reiterstandbild von Meinhard II., das von 1936 bis 1995 am Giebel des Zisterzienserstiftes thronte und dann durch einen Aluguss ersetzt wurde.

Dass der 1939 mit nur 32 Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückte akademische Bildhauer aus Stams indes auch ein begnadeter Fotograf gewesen ist, war bis dato kaum bekannt. Das hat sich nun geändert, denn dank der monatelangen Arbeit des gelernten Druckers Hansjörg Haßlwanter ist ein Großteil der 800 Glasplatten aus dem Nachlass des Künstlers bereits digitalisiert. Gemeinsam mit dem Chronisten Helmut Hörmann hat Haßlwanter 27 Fotografien der Sammlung ausgewählt und im DIN-A3-Format gedruckt. Diese äußerst hochwertigen Fotografien, die vor allem Landschaftsaufnahmen, Gruppenporträts und Gebäude aus den späten 1920er- und 30er-Jahren zeigen, sind derzeit neben gemalten Werken Karl Larchers im Gemeindeamt von Stams zu besichtigen. (ado)

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