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Diskussion um Berggipfel-Taufen: „Diese Namen sind Kulturgut“

Im Pinzgau wollen deutsche Fußballfans einen Berggipfel zu Ehren ihres Vereins umtaufen. Ähnliche Versuche, begleitet von heftiger Kritik, gab es auch in Tirol immer wieder.

Eine „Wiesbauerspitze“ gibt es schon, die „Fortuna-Höhe“ wird gewünscht. Wären also auch der „Google-Grat“ oder die „Wacker-Scharte“ denkbar? Der Fantasie sind bei Berg-Bezeichnungen keine Grenzen gesetzt – Umbenennungen aber schon. Sie unterliegen strengen Regeln.
© Böhm/TT

Von Benedikt Mair

Innsbruck, Maria Alm –Der Gipfel der Umverschämtheit oder eine Spitzenidee? Im Fall einer 1895 Meter hohen Erhebung entlang der Schwalbenwand in Maria Alm im Pinzgau sind die Meinungen derzeit gespalten. Der Stein, der die aktuelle Aufregung ins Rollen brachte: Fans der deutschen Fußballmannschaft Fortuna Düsseldorf wollen den Berggipfel zu Ehren ihres Vereins in „Fortuna-Höhe“ umtaufen lassen. Begründet wird der Wunsch einerseits damit, dass der Club im Jahr 1895 gegründet wurde, andererseits halten die Rheinländer seit mittlerweile zehn Jahren ihr Trainingslager in der Salzburger Gemeinde ab.

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