Polizisten retteten Zweijähriger vermutlich das Leben

Beamte der Polizeiinspektion Wurmsergasse haben einer Zweijährigen in Wien-Fünfhaus am Mittwochabend vergangener Woche vermutlich das Leben gerettet. Sie fanden das Kleinkind reglos im Bett liegend vor und griffen zu einer „altbewährten Methode“, wie es in einer Aussendung hieß. Sie pressten Zitronensaft auf die Lippen des Mädchens, wodurch sich die Verkrampfungen lösten und es zu Bewusstsein kam.

Das Mädchen hatte offenbar einen Fieberkrampf erlitten und sich außerdem auf die Zunge gebissen, wobei es weder der Mutter noch den Beamten möglich gewesen war, den verkrampften Kiefer zu lösen. Die Verwendung von Zitronensaft sei einem der Beamten als „altes Heilmittel“ bekannt gewesen, sagte Polizeisprecher Harald Sörös am Donnerstag. Rettung und Notarzt übernahmen die weitere Versorgung und brachten das Kind in ein Krankenhaus.

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