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Tiroler auf dem Weg zur Opern-Karriere: Plan B kann noch lange warten

Perspektivenwechsel. Oliver Sailer (l.) und David Kerber im Zuseherraum des Landeskonservatoriums. Beider Platz ist sonst die Bühne.
© Rudy De Moor

Die jungen Tiroler Oliver Sailer und David Kerber arbeiten an einer Karriere als Opernsänger. Sie genießen das Studentenleben, doch ihr Berufswunsch verlangt auch Disziplin und Härte.

Vor mir sitzen zwei junge Männer mit einem nicht alltäglichen Berufsziel: Opernsänger zu werden. Wie kam es dazu?

Oliver Sailer: David und ich sind mit sechs Jahren zu den Wiltener Sängerknaben gekommen, seither singen wir. Wir absolvieren derzeit die klassische Gesangsausbildug bei Johannes Stecher in Kooperation mit der Musik-Uni Wien. Wir können am Konservatorium in Innsbruck studieren und müssen nur fallweise für Prüfungen nach Wien. Ein Leben ohne Gesang ist für uns kaum vorstellbar.

David Kerber: Singen ist die Konstante in meinem Leben. Und die Stimme beeinflusst die Stimmung. Wenn ich krank bin und nicht singen kann, geht fast die Welt unter. Schon ein Schnupfen ist eine kleinere Katastrophe.

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