LASK wahrte mit 1:1 in Alkmaar Chance aufs EL-Achtelfinale

Im Gegensatz zu Salzburg, das in Frankfurt eine 1:4-Schlappe kassiert hat, hat der LASK seine Chance auf den Einzug ins Europa-League-Achtelfinale gewahrt. Österreichs Bundesliga-Tabellenführer erreichte am Donnerstagabend ein 1:1 (1:0) bei AZ Alkmaar. Markus Raguz hatte in der 26. Minute die LASK-Führung besorgt, die erst spät durch einen Handelfmeter von Teun Koopmeiners (86.) egalisiert wurde.

Dieser wurde erst nach VAR-Beweis verhängt. Trotzdem genügt dem LASK im Rückspiel in einer Woche (18.55 Uhr) auf der Linzer Gugl bereits ein torloses Remis zum Aufstieg.

Dabei begann das Match für den LASK mit einer Schrecksekunde, denn der finnische Schiedsrichter Mattias Gestranius entschied zunächst in der Startminute auf Elfmeter für Alkmaar. Grund dafür war ein Foul von Rene Renner an Myron Boadu. Doch der Videoschiedsrichter (VAR) korrigierte nach knapp zwei Minuten diesen Pfiff, weil der leichte Kontakt vor der Strafraumgrenze geschehen war. Damit gab es nur Freistoß für die Gastgeber. Mit diesem bereitete Koopmeiners LASK-Goalie Alexander Schlager aber Probleme (4.).

Auf der Gegenseite prüfte Renner Alkmaar-Schlussmann Marco Bizot erstmals (8.). Danach versuchte der niederländische Tabellenzweite zwar das Spiel zu machen, tat sich aber mit dem Gegenpressing von Österreichs Bundesliga-Spitzenreiter enorm schwer und kam trotz 67 Prozent Ballbesitz in der ersten Hälfte zu keiner weiteren nennenswerten Chance.

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Dem LASK genügte dagegen ein Einwurf von James Holland, den Kapitän Gernot Trauner per Kopf verlängerte. Diese Vorlage verpasste Dominik Frieser, der ein Luftloch schlug, doch Mittelstürmer Raguz lauerte daneben im Strafraum und vollendete per Rechtsschuss, der noch von Alkmaar-Verteidiger Ramon Leeuwin abgefälscht wurde, zur Führung für die Athletiker. Kurz vor der Pause scheiterte Frieser nach einem Abspielfehler der Niederländer und Pass von Thomas Goiginger mit einer Topchance an Bizot (42.).

Bereits kurz nach dem Wechsel folgten die nächsten: Doch Goiginger wurde nach einer Flanke im letzten Moment noch am Abschluss gehindert (47.), wenig später verfehlte ein Kopfball von Raguz nach einem Corner sein Ziel. Gleich im Gegenzug hatte Boadu nach einem Stanglpass das 1:1 auf dem Fuß, scheiterte allerdings aus kürzester Distanz an Schlager (49.).

Bis auf diese Szene blieb aber auch in der Folge der LASK bei starkem Wind im AFAS-Stadion die gefährlichere Mannschaft. So musste Bizot bei einem von Koopmeiners abgefälschten Schuss von Joao Klauss seine ganze Klasse aufbieten, um das 0:2 zu verhindern (61.). Auf der Gegenseite war Schlager noch einmal bei einem Schuss von Oussama Idrissi gefordert (74.).

Dass Alkmaar im Finish noch der Ausgleich gelang war dem Videoschiedsrichter zu verdanken. Denn dieser ließ das Spiel unterbrechen, nachdem der Referee auf dem Feld ein Handspiel von Holland im Strafraum übersehen hatte. Diese Chance ließ sich Koopmeiners nicht entgehen und erzielte mit einem platzierten Schuss das 1:1.


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