Kein Verständnis für Beschwerde von Shell

Symbolfoto.
© Bodo Marks

Das Konterfei von SP-Chef Georg Dornauer auf der Parteizentrale in Innsbruck ist Geschichte. Wie er angekündigt hat, gibt es jetzt das neue Design mit Rose sowie „Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität“.

Das neue Design mit Rose an der SPÖ-Zentrale in Innsbruck.
© Rudy De Moor

Die Beschwerde des Mineralölkonzerns Shell beim Verfassungsgerichtshof gegen die Abfahrtsfahrverbote zu den Lkw-Billigtankstellen in Tirol wird mit Kopfschütteln quittiert. „Die verhängten Abfahrverbote des Landes zu den Billigdieseltankstellen sind gut begründet und haben wesentliche Verbesserungen gebracht“, betont ÖVP-LA Florian Riedl. Außergewöhnliche Situationen erfordern laut SPÖ-LA Philip Wohlgemuth außergewöhnliche Maßnahmen. „Auf die Profit-Interessen einiger weniger können wir dabei keine Rücksicht nehmen.“ Die Grünen geben sich unbeeindruckt, für LA Michael Mingler führt aber an der Abschaffung des anachronistischen Dieselprivilegs kein Weg vorbei.

Man dürfe nicht vergessen, warum die Verbote erlassen worden seien, nämlich um die Gesundheitsgefährdung durch den Transit zu minimieren, sieht der Tiroler FPÖ-Chef Markus Abwerz­ger der Höchstgerichts­beschwerde gelassen entgegen. Ähnlich argumentiert NEOS-Landessprecher Domini­k Oberhofer: „Die Verkehrssicherheit war bis zum Verbot regelmäßig massiv eingeschränkt.“ (pn)

TT-ePaper testen und eine von 150 Jahres-Vignetten gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte