Klimastreik vor dem Finanzministerium: „Klimaschutz kostet“

Rund 100 Teilnehmer sind am Freitag dem Aufruf von Fridays For Future gefolgt und haben sich vor dem Finanzministerium in der Wiener Johannesgasse zum Klimastreik zusammengefunden. Unter dem Motto „Wer zahlt für unsere Zukunft?“ wollten die Anwesenden die neue türkis-grüne Regierung zu finanziellen Zusagen für den Klimaschutz motivieren.

Die Klimapläne der türkis-grünen Regierung sind für Aktivistin Veronika Winter kein Grund, dem Streiken ein Ende zu setzen: „Nur weil die Grünen in der Regierung sind, heißt das nicht, dass die Klimakrise gelöst ist“, sagte sie gegenüber der APA. Es gebe nach wie vor viele klimaschädliche Gesetze und steigende Emissionen. Daher will man weiter Druck machen, „weil wir Taten brauchen und keine schönen Worte. Klimaschutz kostet auch“, und diesen müsse die Regierung daher finanzieren, sagte Winter angesichts laufender Budgetverhandlungen.


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