Für den HC Innsbruck geht der Krimi geht im Ländle weiter

Nach dem 5:2-Heimsieg über Fehervar geht für die Haie der Kampf um ein Play-off-Ticket heute (17.30 Uhr) in Dornbirn weiter. Es zählen wieder (fast) nur drei Punkte.

Miha Zajc (rechts) jubelte nach Vorarbeit von Luc Snuggerud beim 5:2 gegen Fehervar über den vierten Treffer. Nur zu gerne würden die Haie heute in Dornbirn nachlegen.
© Amir Beganovic

Von Alex Gruber

Innsbruck – Er war gegen Fehervar überragender Doppeltorschütze, Assist­geber und völlig verdient „Man of the Match“ – Caleb Herbert schraubte sein Punktekonto am Freitagabend in der Tiwag-Arena auf 41 Punkte hoch. Zeit zum Feiern blieb aber weder dem 28-jährigen Amerikaner noch seinen starken Kollegen.

„Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und unsere Hausaufgaben machen. Was in den anderen Hallen passiert, kann uns egal sein. Unsere nächste Aufgabe wartet in Dornbirn, die müssen wir am Sonntag erfolgreich erledigen“, diktiert Herbert. Bei Punktegleichheit am Ende der Qualifikationsrunde hätten aufgrund des besseren Grunddurchgangs ja sowohl Znojmo als auch Fehervar die Nase vorne.

Deswegen müssen die Haie nach den zwei bitteren Niederlagen gegen Znojmo, bei denen man zweimal über weite Strecken die bessere Mannschaft war, weiter nur liefern und liefern. Auch im wenig einladenden Ambiente der dunklen Dornbirner Messehalle, wo man sich schon oft sehr hart tat, zählen nur drei Punkte. „Der mentale Faktor wird von Tag zu Tag wichtiger“, weiß Verteidiger Mike Boivin, der seit Monaten auch als offensiver Taktgeber glänzt.

Drei Spiele in den kommenden achten Tagen – nächste Woche warten noch das Heimspiel gegen Linz (Donnerstag, 19.15 Uhr) und das Auswärtsspiel in Villach (Samstag, 17.30) – entscheiden ­darüber, ob doch noch der Gang ins Play-off glückt.


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