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„Lemilia“ abgelehnt: Bei Namensänderung stellt sich die Frage der Gebräuchlichkeit

Eine Frau wollte sich „Lemilia“ nennen, was die Behörde nicht genehmigte. Das Landesverwaltungsgericht bestätigte jetzt diese Entscheidung.

In Innsbruck wurden im Vorjahr 32 Namensänderungen beantragt und alle genehmigt.
© Getty Images/iStockphoto

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Mit ihrem Vornamen konnte sie sich nicht mehr identifizieren. Daher entschloss sich eine Tirolerin vor knapp einem Jahr dazu, ihn in „Lemilia“ ändern zu lassen – so wird sie seit jeher gerufen. Die zuständige Bezirkshauptmannschaft, bei der solche Fälle bearbeitet werden, lehnte den Antrag ab, mit der Begründung, dass der gewünschte Name „nicht gebräuchlich“ sei. Gegen diese Entscheidung legte die Frau beim Landesverwaltungsgericht Tirol Beschwerde ein, blitzte mit dieser aber ab.


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