Zu Besuch im Abel-Tasman-Nationalpark in Neuseeland

Ganz im Norden der Südinsel Neuseelands liegt der Abel-Tasman-Nationalpark. Ein Ort mit ganz besonderer Fauna und Flora.

An der Anapai Bay rollen sanfte Wellen auf den feinen Sand.
© APA (dpa/gms/Sanktjohanser)

Tonga Island ist nicht mehr als ein grüner Buckel im türkisen Meer. Rund geschliffene, ineinander verkeilte Granitfelsen ragen aus dem Wasser empor, darüber wächst Dschungel auf steilen Hängen. Wie seit Urzeiten, möchte man meinen. Doch vor 150 Jahren grasten hier Schafe: die Idee eines europäischen Siedlers, der auf dem Inselchen eine Farm aufbauen wollte. „Nun ja“, sagt Darryl Anderson, als er an den Klippen vorbeipaddelt. „Zumindest brauchte er keinen Zaun.“ Anderson ist Kajak-Guide. Seit fast 30 Jahren führt er Gäste an der Küste des Abel-Tasman-Nationalparks entlang. „Der ganze Nationalpark ist im Grunde eine gescheiterte Schaffarm“, sagt Anderson. Die Siedler brandrodeten die gesamte Küste, aber auf dem mageren Boden wuchs nicht viel. Nach ein paar Jahrzehnten gaben alle Siedler wieder auf.

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