„Mona Lisa“ aus Zauberwürfeln für 480.000 Euro versteigert

Eine „Mona Lisa“ aus Zauberwürfeln ist in Paris für 480.000 Euro versteigert worden. Das Werk „Rubik Mona Lisa“ des französischen Künstlers Invader erzielte damit rund das Vierfache des Schätzpreises von 120.000 bis 150.000 Euro, wie das Auktionshaus Artcurial am Montag mitteilte.

Invaders „Mona Lisa“ ist aus fast 330 Zauberwürfeln zusammengesetzt. Der Künstler, der eigentlich Franck Slama heißt, hat sich auf den sogenannten „Rubikubismus“ spezialisiert: Er stellt Meisterwerke der Kunst mit Zauberwürfeln nach. Das Spiel mit den bunten Plastikwürfeln geht auf den ungarischen Designer Ernö Rubik zurück und war in den 1980er-Jahren besonders beliebt.

Die „Mona Lisa“ ist das erste Bild aus Invaders Serie. Sie umfasst unter anderem das „Frühstück im Grünen“ von Edouard Manet oder den „Ursprung der Welt“ von Gustave Courbet. Invader präsentiert sein Werk seit 2005 weltweit in Ausstellungen. Leonardo da Vincis Original-Gemälde der „Mona Lisa“ hängt im Pariser Louvre und ist für das rätselhafte Lächeln der Porträtierten berühmt.

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