Viele Einsätze an Gleisstrecke für die Feuerwehr Jenbach

Vielfältig waren die Einsätze der Jenbacher Wehr. So wurde auch nach einem Autounfall im Ortsgebiet rasch geholfen.
© FF Jenbach

Von Walter Zwicknagl

Jenbach – Schon in den nächsten Tagen beginnt für die Jenbacher Feuerwehr das Training für die technische Leistungsprüfung im Juni. „Diesmal streben wir die Stufe Gold an“, sagt Kommandant Sebastian Atzl, der bei der 146. Jahreshauptversammlung Bilanz über das Vorjahr zog. Derzeit zählt die Wehr 83 Aktive und neun Burschen und Mädchen in der Jugendgruppe. Alles in allem zählt die Jenbacher Feuerwehr 116 Mitglieder. Von der Stützpunktfeuerwehr wird nicht nur ein Höhenrettungsgerät einsatzbereit gehalten, auch bei Einsätzen mit Gefahrengut ist man bestens ausgerüstet. Dazu kommt noch das hydraulische Rettungsgerät. Apropos Hubsteiger als Höhenrettungsgerät: Das letzte Service verursachte Kosten in der Höhe von 95.000 Eur­o. „Wir hoffen, dass damit das wertvolle Gerät, das auch überregional zum Einsatz kommt, die nächsten 14 bis 15 Jahre seinen Dienst tut“, betont Kommandant Atzl.

Im Herbst wird ein modernes Tanklöschfahrzeug 2000 in Betrieb gestellt. 420.000 Euro kostet die Anschaffung, wobei 252.000 Euro auf die Marktgemeinde entfallen. „Dafür wird der umfangreiche Fuhrpark um ein Fahrzeug reduziert“, zeigt der Jenbacher Feuerwehrchef auf.

Im Vorjahr wurde die Jenbacher Wehr zu 37 Brandeinsätzen gerufen, zudem gab es 132 technische Hilfeleistungen. Dazu kommen 23 Fehl- und Täuschungsalarme. Elf Wald- und Wiesenbrände wurden entlang der Bahntrasse der Achenseebahn registriert. Voll gefordert wurde die Wehr im Juni beim Hochwasser. „Nur durch eine bezirksübergreifende Zusammenarbeit und letztlich durch die Unterstützung unserer Partnerfeuerwehr Bad Tölz gelang es, in einem 30 Stunden dauernden Einsatz mit 20 Pumpen den Siedlungsraum und den größten Industriebetrieb zu schützen“, resümiert Atzl.


Kommentieren


Schlagworte