Vergewaltigungsverdacht in Polizeischule: Beschuldigter frei

Weil die Staatsanwaltschaft Wien keinen Antrag auf Untersuchungshaft stellte, ist ein Polizeischüler in Wien, der unter Verdacht steht, eine Mitschülerin vergewaltigt zu haben, wieder auf freiem Fuß. Diesbezügliche Medienberichte bestätigte Nina Bussek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, am Montag. „Das Ermittlungsverfahren geht weiter, der Verdacht ist aufrecht“, sagte Bussek gleichzeitig.

Die Staatsanwaltschaft sah aber keinen Haftgrund - Flucht-, Verdunkelungs- oder Tatbegehungsgefahr - gegeben. Dem Verdächtigen wurde aber die Weisung erteilt, sich vom Opfer fernzuhalten. Bei ihm handelt es sich um einen 26-jährigen Polizeischüler, der in der Nacht auf Donnerstag in einem Zimmer des polizeilichen Grundausbildungszentrums in der Marokkanergasse in Wien-Landstraße eine Kollegin (22) vergewaltigt haben soll.

Die 22-Jährige erstattete noch am Donnerstag auf einer Polizeiinspektion Anzeige. Die Festnahme des Mannes erfolgte wenig mehr als 24 Stunden nach der inkriminierten Tat, am Freitag gegen 3.00 Uhr, an seiner Wohnadresse in Währing.


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