Kreise: Laschet tritt für CDU-Vorsitz an - Spahn nicht

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet will offenbar für den CDU-Parteivorsitz kandidieren. Gesundheitsminister Jens Spahn werde dies hingegen nicht tun, hieß es am Dienstag aus Parteikreisen. Laschet will Spahn demnach im Falle seiner Wahl zum Parteichef zu seinem Stellvertreter machen. Für Vormittag haben beide eine gemeinsame Pressekonferenz angekündigt.

Laschet habe der CDU von Nordrhein-Westfalen in einer Telefonkonferenz erklärt, sich auf dem Parteitag am 25. April um den Vorsitz der CDU Deutschlands zu bewerben, hieß es aus Unions-Kreisen. Er habe betont, dass alles für eine Mannschaftsaufstellung getan worden sei, es nun aber Klarheit geben müsse. Die CDU müsse bestimmende Kraft in der Mitte bleiben.

Für Dienstagvormittag haben Laschet und Spahn eine gemeinsame Pressekonferenz angekündigt. Es geht um die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer, die am 10. Februar ihren Rückzug von der Parteispitze angekündigt hatte. Für die Wahl eines Nachfolgers wurde ein Sonderparteitag am 25. April angesetzt. Bisher hat sich bereits der frühere Umweltminister Norbert Röttgen beworben. Ex-CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz will sich am Dienstagvormittag vor der Presse äußern.

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