Effektive Harder setzten dem Schwazer Cup-Traum ein Ende

Im Viertelfinale des österreichischen Handball-Cups hatten die Schwazer zuhause gegen Hard wenig zu bestellen, die Vorarlberger siegten 28:21.

Fiel mit einer Knöchelverletzung gegen Ende des Spiels aus: Balthasar Huber.
© Foto TT/Rudy De Moor

Schwaz –Nur bei 9:8 in Hälfte eins lag Sparkasse Schwaz Handball Tirol in Front, dann nahm die Talfahrt in der heimischen Osthalle ihren Lauf: Fünf Tore in Folge ließen die Harder, die erst vor wenigen Tagen an selber Stelle mit 24:22 die Oberhand behalten hatten, davonziehen: 13:9, es sah zur Halbzeit des Cup-Viertelfinales nach Abschied für die Tiroler aus.

Die Mannschaft von Frank Bergemann sollte sich zwar noch einmal auf 20:22 (52.) herankämpfen, doch mehr war nicht drin. Und dass sich Balthasar Huber nach einem Zweikampf eine Knöchelverletzung zuzog, komplettierte die Tristesse. Trainer Bergemann gestand in seiner Analyse auch:

Wir hatten keinen Zugriff auf die Harder Werfer, obwohl ich das die ganze Woche gepredigt habe.
Frank Bergemann (Schwaz)

„Es war verwunderlich, wir hatten keinen Zugriff auf die Vorarlberger Werfer, obwohl ich das die ganze Woche gepredigt habe.“ Das sei gegen eine Mannschaft wie Hard zu wenig. Sein Gegenüber Klaus Gärtner lobte indes die „solide Leistung“ seiner Mannschaft. Der Erfolg sei auch deshalb zustande gekommen, weil die Effektivität bei der Chancenauswertung stimmte. Ins Bild passte, dass der Harder Tormann Golub Doknić am Mittwoch einen wahren „Sahnetag“ hatte und im Anschluss zum „Man of the Match“ gekürt wurde. (floh)

Handball

ÖHB-Cup-Viertelfinale:


Schwaz – Hard 21:28 (9:13)

Topscorer: Wöss, Medic (je 5) bzw. Schmid (6), Horvat (5).
Graz – Westwien31:30 (16:11)



Bereits gespielt:


Krems – Margareten 27:28 (14:13)


Tulln – Ferlach 25:37 (9:20)


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