Mailänder Scala bleibt wegen Coronavirus geschlossen

Ein Chormitglied der Mailänder Scala hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das Opernhaus hat daher die am Sonntag beschlossene Aussetzung der Aufführungen bis zum kommenden Montag (2. März) verlängert. Am 1. März beginnt das Mandat von Intendant Dominique Meyer, der von der Wiener Staatsoper zur Scala wechselt.

Das Chromitglied war am 13. Februar erkrankt, eine Woche bevor der Infektionsherd in der Lombardei entdeckt wurde. Die Leitung des Opernhauses rief alle Mitarbeiter, die mit dem Kollegen zusammengearbeitet haben, auf, sich Kontrollen zu unterziehen. Das Chormitglied liegt im Krankenhaus und hat bereits die akute Phase der Krankheit überwunden, berichtete das Theater.

Der Mailänder Bürgermeister, Giuseppe Sala, forderte unterdessen die Wiedereröffnung der Museen in der norditalienischen Metropole. Er telefonierte am Mittwochabend mit Premier Giuseppe Conte und bat ihn, die seit Sonntag geschlossenen Museen der Stadt wieder zu öffnen. „Beginnen wir mit der Kultur! Kultur ist Leben, Mailand muss wieder zu neuem Leben erwachen“, sagte Sala. Er lud Conte ein, Mailand zu besuchen, um sich ein Bild der Lage in der Metropole zu machen.

Inzwischen lockerte die Region Lombardei einige der am Sonntag beschlossenen Vorsichtsmaßnahmen. So dürfen Lokale wieder nachtsüber offen bleiben. Die Maßnahme wurde von den Lokalinhabern begrüßt, die in diesen Tagen schwere Einnahmenverluste gemeldet haben.

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