Wetter verhindert alpine Herren-Kombi in Hinterstoder

Sturmtief „Bianca“ hat Regen und Schnee mitgebracht und den Veranstaltern des Ski-Weltcups in Hinterstoder einen Strich durch die erste Rechnung gemacht. Weil die Prognose für den Tag wenig Besserung versprach, wurde die für Freitag angesetzte Alpine Kombination der Herren in den Morgenstunden abgesagt. Sie könnte trotzdem noch in Hinterstoder stattfinden.

Wie der Internationale Skiverband (FIS) mitteilte, würde derzeit an einem neuen Dreitages-Programm gearbeitet, um den dritten und letzten Kombinationswettkampf doch noch auf der Höss austragen zu können. Die FIS kündigte eine Entscheidung um Freitagmittag an.

Schon am Vortag hatte es mit Blick auf extreme Windböen starke Zweifel an der Austragung des ersten von drei Rennens im Stodertal gegeben. Die Veranstalter zogen die Reißleine dann früh und ohne Verschiebung. „So wie es mir geschildert worden ist, ist die schnelle Absage richtig“, sagte Österreichs Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher. Er sprach von 15-20 Zentimeter Neuschnee und Windverfrachtungen im oberen Teil der Piste. „Das wäre viel Arbeit gewesen.“ Die Situation im unteren Abschnitt war allerdings dramatischer. „Dort hat es die ganze Nacht geregnet und dann noch draufgeschneit - also abgedeckt. Sie bringen die Piste unmöglich her, es geht nicht.“

Wird die Kombination nicht doch noch in Hinterstoder ausgetragen, scheint ein Nachtrag unwahrscheinlich. Nächste Woche in Kvitfjell stehen nur Speed-Rennen an, die Woche darauf in Kranjska Gora Technik-Rennen. Schon die Suche nach einem Ersatz für den in der Vorwoche ausgefallenen Japan-Slalom gestaltet sich schwierig.

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Der Franzose Alexis Pinturault würde dann nach nur zwei Rennen zum insgesamt sechsten Mal als Kombinations-Sieger und damit mit der Auszeichnung für den quasi komplettesten Skifahrer dastehen. Bereits die erste kleine Kugel der Herren in dieser Saison hatte sich der Schweizer Loic Meillard nach zwei Parallel-Events geholt.

Die Prognosen für den Super-G am Samstag und der Nachtrag des Mitte Dezember in Val d‘Isere ausgefallenen Riesentorlaufs am Sonntag sind besser.


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