Spiel gegen Admira: Auf WSG wartet Schuss ins Blaue

Es ist die Preisfrage vor dem Duell mit der Admira (Sonntag, 17 Uhr, Tivoli). Was kann man von der Mannschaft aus der Südstadt erwarten?

Lukas Grgic (gegen Ex-Wacker-Kicker Roman Kerschbaum) steht der WSG Tirol am Sonntag nach Gelbsperre wieder zur Verfügung.
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Wattens –Es ist die Preisfrage vor dem Duell mit der Admira (Sonntag, 17 Uhr, Tivoli). Was kann man von der Mannschaft aus der Südstadt erwarten? Einen offensiven Auftritt wie zuletzt unter dem nunmehrigen Ex-Trainer Klaus Schmidt, oder Defensivfußball, wie ihn Neo-Admira-Coach Zvonimir Soldo bei seiner letzten Cheftrainer-Station (2009/10) vor knapp zehn Jahren beim 1. FC Köln gepflegt hat?

„Es wird ein Schuss ins Blaue“, gibt WSG-Tirol-Trainer Thomas Silberberger die Antwort. „Ich habe der Mannschaft schon gesagt: Diese Woche konzentrieren wir uns auf unsere eigenen Stärken, wir nehmen es, wie es kommt.“ Das frisch getankte Selbstvertrauen nach dem Sieg gegen den WAC soll morgen jedenfalls in einen „Dreier“ umgewandelt werden. Gelingt das, wandert die Rote Laterne am Sonntag in die Tivoli-Gästekabine.

Zu früh kommt das Match wohl für Abwehrchef Ione Cabrera, der nach seinem Ausfall gegen den WAC erst gestern ins Mannschaftstraining einsteigen konnte. „Er ist schmerzfrei, aber es wäre wohl zu viel Risiko.“ Sein logischer Ersatz heißt Stefan Hager, der ja schon beim Sieg gegen die Kärntner Liga-Topscorer Shon Weissmann und Ex-Wacker-Kicker Cheikhou Dieng zum Verzweifeln gebracht hatte: „Der Steff hat das überragend gelöst“, lobte sein Coach den 25-jährigen Zirler.

Das konnte man auch über Michael Svoboda sagen. Der Wiener nutzte die Gelbsperre von Lukas Grgic für sich. Gegen die Admira steht der Oberösterreicher wieder zur Verfügung. Muss Svoboda nun wieder auf die Bank? „Lasst euch überraschen. Vielleicht spielen auch beide“, meinte Trainer Thomas Silberberger mit einem Augenzwinkern. (t.w.)


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