Großes Plus an Nächtigungen in Silberregion

Symbolbild.
© SCHRMONG

Schwaz – Trotz des nicht ganz schneereichen Winters und warmer Temperaturen im Jänner 2020 freut sich der Tourismusverband Silberregion Karwendel über einen der größten Nächtigungszuwächse der vergangenen zehn Jahre.

Als Grund für das großartige Plus im Jänner von 10,6 Prozent sieht Geschäftsführerin Elisabeth Frontull vor allem die Kommunikation und Bewerbung des Gratis-Skikurses im letzten Sommer und Herbst. Zudem wurden das Thema Schneeschuhwandern forciert, die Social-Media-Kanäle vermehrt bespielt und im gesamten deutschsprachigen Raum kräftig die Werbetrommel mit Infos aus der Region gerührt. „Man muss in allen verschiedenen Medien präsent sein, um neben den Big Playern am Reisemarkt bestehen zu können. Der richtige Mix macht es aus, und es freut mich, diesen erkannt zu haben“, sagt Frontull.

„Aber auch der ergiebige Schneefall im November ist mit ein Grund für die ausgezeichnete Buchungslage in der Region“, meint die TVB-Geschäftsführerin. Laut ihr lockten vor allem Bilder vom Winterwunderland in Tirol zu Beginn der Saison zahlreiche Urlaubsgäste in die Silberregion Karwendel. „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, von den kleinen Vermietern bis hin zu Hoteliers, Liftbetreibern, Skikursleitern und dem TVB – so kann eine Region Erfolg erzielen“, ist sich Frontull sicher. Der gemeinsame Weg schlage sich dann auch in den Nächtigungszahlen nieder und zaubert schon jetzt den Touristikern der Region ein Lächeln ins Gesicht.

Weniger Freude bereitet ihnen hingegen das Coronavirus. Denn deshalb wurde – wie bereits berichtet – u. a. die Großveranstaltung „Prima la musica“ in Schwaz abgesagt. „Juroren, jede Menge Kinder und deren Familien wären bei uns in der Region untergebracht worden. Die Absage bedeutet natürlich einen Verlust. Die Hoteliers bleiben jetzt auf den Kosten sitzen“, sagt Frontull. Einen Ersatztermin für den musikalischen Landeswettbewerb gibt es derzeit laut Frontull noch keinen. (TT, emf)


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