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Trassenpläne in Langkampfen: „ÖBB spielen uns gegeneinander aus“

Im Osten von Langkampfen regt sich Widerstand gegen die neuesten Trassenpläne der ÖBB. Anrainer sehen eine Verbesserung im Westen, aber eine Verschlechterung für sie. Man habe den Bereich Stimmersee „einfach vergessen“.

Knapp hundert Langkampfner waren am Sonntag zum Lokalaugenschein der TT erschienen, um ihre Ablehnung den neuen Bahnplänen gegenüber kundzutun – Verlaufsstrecke im Hintergrund.
© Hrdina

Von Jasmine Hrdina

Langkampfen – Verärgert und enttäuscht sind Anrainer in den Langkampfner Ortsteilen Morsbach, Au und Schaftenau über die möglichen neuen Pläne der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) für den östlichsten Abschnitt auf Gemeindegebiet. Wie berichtet, muss der Gemeinderat am Dienstag entscheiden, ob die ÖBB eine neu ausgearbeitete Variante 2, die viele Forderungen der Gemeinde berücksichtigt, beim Infrastrukturministerium nachreichen soll. Während BM Andreas Ehrenstrasser mit einem einstimmigen Beschluss rechnet, weil „95 Prozent der Forderungen erfüllt sind“ und sich die Lärmsituation im gesamten Gemeindegebiet verbessern soll, sind die Bewohner im östlichsten Abschnitt erbost. „Für uns bedeuten die neuen Pläne eine massive Verschlechterung gegenüber der ursprünglichen Version (diese liegt bereits zur Umweltverträglichkeitsprüfung beim Ministerium, Anm.)“, zeigte Anrainer Erich Ausserer bei einem Lokalaugenschein der TT gemeinsam mit Dutzenden anderen Bewohnern auf.

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