Verdacht auf Brandstiftung mit fünf Toten in Straßburg

Nach dem Brand mit fünf Toten in Straßburg schließen die Ermittler nach Medienberichten einen kriminellen Hintergrund nicht mehr aus. Der Polizeigewahrsam von zwei Männern wurde zunächst verlängert, am Freitagabend kamen aber beide wieder auf freien Fuß, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtete.

Die Männer waren noch in der Brandnacht in der Nähe des Wohnhauses festgenommen worden. Von der Staatsanwaltschaft war zunächst keine Bestätigung zu erhalten.

Bei dem Feuer in der Nacht auf Donnerstag im Straßburger Bahnhofsviertel waren drei Männer zwischen 30 und 45 Jahren, eine 25-Jährige sowie um eine zweite Frau um die 70 Jahre ums Leben gekommen. Sieben weitere Menschen wurden verletzt. In dem siebenstöckigen Gebäude, das in den 1970er-Jahren gebaut wurde, war es zu massiver Rauchentwicklung gekommen. Zunächst hatten die Ermittler ein Problem mit der elektrischen Anlage vermutetet. Diese Theorie hat sich der Staatsanwaltschaft zufolge aber nicht bestätigt.

Wie die Regionalzeitung „Les Dernieres Nouvelles d‘Alsace“ berichtete, sollen die Ermittlungen nun an zwei Ermittlungsrichter übergeben werden. Gegen die beiden festgenommen Männer hätten sich die Beweise zunächst nicht erhärtet.

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