US-Reise von Kanzler Kurz wegen Coronavirus verschoben

Das Bundeskanzleramt hat Samstagfrüh bestätigt, dass der Besuch von Bundeskanzler Sebastian Kurz in den USA und bei US-Präsident Donald Trump „aufgrund der allgemeinen Coronavirus-Situation vom Weißen Haus verschoben“ wurde. Im Umfeld von Bundeskanzler Kurz hieß es, dass man darüber „nicht ganz unglücklich“ sei, da „die Tage auch in Österreich wegen des Coronavirus gerade sehr intensiv“ seien.

Zuvor hatte laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) der US-Sender NBC unter Berufung auf ungenannte US-Regierungsvertreter über die Absage berichtet. Die USA hatten davor auch einen Gipfel mit den zehn Staaten des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) am 14. März in Las Vegas mit Trump als Gastgeber verschoben.

Kurz hätte am Sonntag nach Washington reisen sollen, um dort zunächst am Montag an einer Konferenz der pro-israelischen Lobbyorganisation AIPAC teilzunehmen. Am Dienstag sollte ihn Trump bereits zum zweiten Mal im Weißen Haus empfangen. Außenminister Alexander Schallenberg, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck sowie Europaministerin Karoline Edtstadler (alle ÖVP) hätten den Kanzler auf seinem USA-Trip begleiten sollen.


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