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Kein Lesegerät: In Tiroler Altenheimen lahmt die E-Card, keine Lösung in Sicht

Eigentlich sollte die E-Medikation Ärzten einen Überblick darüber bringen, welche Medikamente ein Patient einnimmt. Das funktioniert ausgerechnet in den Altenheimen nicht, weil es kein mobiles Lesegerät gibt.

Derzeit müsste der Patient in die Arztordination. Dort wird die E-Card durchgezogen und die Medikamente werden gelistet.
© iStockphoto

Von Anita Heubacher

Innsbruck – „Es ist fürchterlich“, sagt Artur Wechselberger, Allgemeinmediziner und Präsident der Tiroler Ärztekammer. Die wenig schmeichelnde Beschreibung bezieht sich auf den Umstand, dass die E-Card und damit auch die E-Medikation in Altenheimen nur sehr beschränkt zum Einsatz kommen kann. „Dabei macht die E-Medikation gerade dort Sinn, wo Patienten viele und lange verschiedene Präparate einnehmen müssen.“

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