Siebente Runde der KV-Verhandlungen für Sozialwirtschaft

Die zähen Verhandlungen über den Kollektivvertrag in der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) werden am Montag fortgesetzt. Nach einer zweiten ausgedehnten Streikwelle von Beschäftigten wird in der siebenten Runde erneut nach einer Lösung gesucht. Die Arbeitnehmervertreter fordern eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche, die Arbeitgeber bezweifeln die Machbarkeit des Vorschlags.

Eine deutliche Annäherung zwischen beiden Seiten zeichnete sich zuletzt noch nicht ab. Die Verhandlungsparteien betonten jeweils, dass sich auch das Gegenüber in den Gesprächen bewegen müsse.

Die KV-Verhandlungen in der Sozialwirtschaft laufen seit Ende November 2019. Von dem Kollektivvertrag sind etwa 125.000 Beschäftigte betroffen. Die SWÖ ist mit mehr als 450 Mitgliedsorganisationen die größte freiwillige Interessensvertretung für die Unternehmen der privaten Sozial-, Gesundheits- und Pflegebranche und führt die KV-Verhandlungen mit den Gewerkschaften GPA-djp und vida. Der Kollektivvertrag hat auch Bedeutung für andere Organisationen der Branche, wie etwa Caritas, Diakonie und Rotes Kreuz.


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