Stabile Zahlen bei Rotem Kreuz in Imst

Rotkreuz-Bezirksleiter Günter Kugler, die neu ernannte Zugführerin Dolores Oberhofer, David Schmid, BM Stefan Weirather und Ortsstellenleiter Anton Koler bei der Jahreshauptversammlung der Ortsstelle Imst.
© Jaritz

Imst – „Mit der Mitgliederzahl von 307 und 159 Sanitäterinnen und Sanitätern konnte unser Personalstand gegenüber dem Vorjahr stabil gehalten werden“, konnte der Imster Ortsstellenleiter des Roten Kreuzes, Anton Koler, berichten. „Das Erfreuliche daran ist, dass dies trotz der Bereinigung von ,Karteileichen‘ gelungen ist.“ Anlass für diese Bilanz war die alljährliche Jahreshauptversammlung, die vergangenen Freitag im Stadtsaal stattfand. Vor zahlreichen Ehrengästen und befreundeten Blaulichtorganisationen präsentierte Koler einen stolzen Bericht.

„Auch bei den rund 14.500 Ausfahrten konnten wir das Niveau vom Vorjahr erreichen“, so Koler. Der höchste Anfall wird zwischen 10 und 12 Uhr registriert. „Insgesamt wurden 805.444 Kilometer zurückgelegt und 83.733 Stunden aufgewendet.“ Positiv sei auch die Entwicklung bei den Fehlfahrten: „Diese sind mit 300 rückläufig.”

Im abgelaufenen Jahr wurde neben dem alltäglichen Geschäft großes Augenmerk auf die Jugendarbeit und Mitgliederwerbung gelegt. Auch beim Adventmarkt war man wieder mit einem Stand vertreten. Die Jugendgruppe um Manuel Flür war bei verschiedenen Probewettbewerben und beim Landesbewerb vertreten. Außerdem wurde das Friedenslicht verteilt.

Auch Schulungsreferent Stefan Egger wies auf die rege Tätigkeit hin. So wurden 216 Stunden an Erste-Hilfe-Weiterbildungsmöglichkeiten für die Allgemeinheit angeboten. Für Bildung wurden von den Mitgliedern 1920 Stunden geleistet. Außerdem wurden acht verpflichtende Schulungseinheiten durchgeführt.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zahlreiche Beförderungen durchgeführt. So konnte Dolores Oberhofer – als einzige Frau – zur Zugführerin ernannt werden. Viel Lob gab es für den scheidenden Leiter der Sondereinsatzgruppe, Jürgen Bombardelli. Bürgermeister Stefan Weirather: „Er hilft, wo er kann, und hat immer ein offenes Ohr.“ (peja)


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