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Leitartikel zum Coronavirus: Maßnahmen sind alternativlos

Das Coronavirus bringt die Gesundheitssysteme an die Grenzen ihrer Kapazität. Um einen Kollaps wie in Oberitalien zu verhindern, sind auch harte Schritte gerechtfertigt. Eine bessere Koordination würde aber vielen vieles erleichtern.

Am Brenner werden Gesundheitschecks durchgeführt.
© Thomas Böhm

Von Mario Zenhäusern

Kein Grund zur Panik, wir haben alles unter Kontrolle. Wie ein Mantra wiederholten Politiker in aller Herren Länder in der Vergangenheit diese Formulierung, wenn sie über ihre Versuche sprachen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen. Gleichzeitig verordneten und verordnen sie rigorose Maßnahmen, die genau das Gegenteil bewirkten. Permanente Kontrollen an den Grenzen, Einreiseverbote, Absagen von sportlichen, gesellschaftlichen oder kulturellen Großveranstaltungen und Sperrzonen tragen nicht wirklich dazu bei, Nervosität und Hysterie zu verhindern. Ganz im Gegenteil. Wenn ein Land wie Italien mit seinen mehr als 60 Millionen Einwohnern plötzlich unter Quarantäne gestellt wird, dann ist das alles andere als vertrauensbildend. Auch außerhalb Italiens.

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