Kein Plan B und keine Deadline beim IOC für Spiele 2020

Das Internationale Olympische Komitee zieht weder eine Verlegung noch eine Absage der Sommerspiele wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Tokio derzeit in Betracht. „Wir gehen davon aus, dass die Spiele am 24. Juli beginnen. Alle Ratschläge der Weltgesundheitsorganisation sind, dass die Spiele stattfinden können“, sagte IOC-Sprecher Mark Adams auf einer Pressekonferenz in Lausanne.

Adams bezog sich im Anschluss an die IOC-Exekutivsitzung auch darauf, dass die WHO das Coronavirus aktuell nicht als globale Pandemie einstuft und es keinen Reise-Bann gebe. Zuvor hatte Japans Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto ein derartiges Szenario in Betracht gezogen und eine Verschiebung innerhalb dieses Jahres für theoretisch möglich erklärt.

Adams betonte, dass es auch keine Deadline gebe, bis wann über eine mögliche Verschiebung oder Absage entschieden werden müsste. „Wir haben eine Entscheidung getroffen, und die Entscheidung lautet, dass die Spiele stattfinden können“, bekräftigte der IOC-Sprecher. Auch die Frage, wer eine entsprechende Verschiebung oder Absage veranlassen könnte, sei nicht diskutiert worden. „Wir ziehen es vor, auf den Ratschlag der Experten zu hören“, sagte Adams.

Unterdessen wurde die Pazifik-Insel Tahiti als Austragungsort der Wettbewerbe im Surfen für die Olympischen Spiele 2024 in Paris bestätigt. Außerdem wurde von einer Überarbeitung der Transgender-Richtlinien zum jetzigen Zeitpunkt Abstand genommen. Das sei mit Blick auf die Qualifikations-Turniere für Tokio nicht hilfreich.

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