Zeitzeugenarchiv geplant: 50 Interviews gegen das Vergessen in Zams

In der Gemeinde Zams soll wie im Kaunertal eine Art Zeitzeugenarchiv aufgebaut werden.
© Reichle

Zams – Geschichten, Anekdoten und Erinnerungen – die Gemeinde Zams will sie für die Nachwelt sichern und ein eigenes Zeitzeugenarchiv aufbauen. Ähnlich wie im Kaunertal, wo eine derartige Initiative seit einigen Jahren läuft, sollen dafür spannende Gemeindebürger und Menschen, die stark mit der Gemeinde verbunden sind, interviewt werden. Nach dem Grundsatzbeschluss im Februar wurde nun der Auftrag für das Projekt „Dorfgeschicht­e – Lebensbilder“ vergeben. Dieses Mal einstimmig – und ohn­e Diskussionen.

Bei einer Ausschreibung war das Landecker Unternehmen Huber TV Bestbieter. Das Projekt kostet 48.000 Euro, man hat aber auch um EU-Förderungen angesucht.

Über den Zeitraum von zwei Jahren sollen 50 Persönlichkeiten vor die Kamera gebeten werden. Ein erster Interviewpartner habe sich gefunden: Der langjährige Raumplaner der Gemeinde, Bernd Egg, der kürzlich feierlich verabschiedet wurde, soll aus seinem Erinnerungsschatz erzählen. Das schlug Bürgermeister Siggi Geiger vor.

Am Ende soll das Archiv Online, aber auch als DVD zur Verfügung stehen und ein Beitrag gegen das Vergessen sein. (mr)


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