Sicherheit an der Kletterwand: Experten geben in Wörgl Tipps

Sicherungsfehler sind beim Sportklettern die häufigste Unfallursache. In Wörgl geben Experten Tipps für mehr Sicherheit.
© Alpenverein/Elias Holzknecht

Wörgl – Sportklettern begeistert. Unfälle passieren – auch in Kletterhallen. Unfallursache Nummer eins ist menschliches Versagen: Unachtsamkeit, ungenügende Beherrschung des Sicherungsgeräts, Geringschätzung der Risiken, Blackouts. Die Beachtung weniger Regeln kann gefährliche Boden­stürze verlässlich verhindern. Seit Ende Februar tourt der Alpenverein durch Österreich, um mit Interessierten wichtige Sicherungs­standards zu üben. Inhalte der „Sicher Klettern“-Workshops sind unter anderem richtiges Partnersichern, Sturztraining, Partnercheck, Gerätetest, Sicher-Sichern-Check sowie ein Safety-Coaching durch die Trainer.

Am 8. März sind die Sportklettertrainer und Bergführer in der Kletterhalle in Wörgl. Auch „Sturzi“, ein 60 Kilogramm schwerer Sturzdummy, ist dabei bereit für seinen Einsatz: „Beim Sturztraining fällt unser Dummy aus etwa zwölf Metern ins Seil. Sein Kletterpartner am Boden muss den Sturz möglichst gut und sicher abfangen“, erklärt Markus Schwaiger, Sport­kletterexperte im Alpenverein. „Auch unter fortgeschrittenen Kletterern hat nicht jeder ein Sturztraining absolviert. Viele Seilschaften versuchen, Stürze generell zu vermeiden, und haben kaum Übung im Halten eines unerwarteten Sturzes.“

Anmeldung und weitere Infos: www.alpenverein.at/­sicherklettern (TT)

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