Breitbandausbau: Warten auf schnelle Leitung in Westendorf

Die Abgaben großer Internet-Konzerne sollen sich laut Regierung nicht mehr wie bisher nach dem in Österreich erzielten Gewinn, sondern an den Erlösen aus Online-Werbung bemessen.
© Thinkstock

Westendorf – Auf den Daten­autobahnen herrscht viel Verkehr, und der reicht inzwischen bis in die kleinsten Weiler. Für die Gemeinden auf dem Land ist es deshalb umso wichtiger, für schnelle Verbindungen, sprich Glas­faserleitungen, zu sorgen. Doch mit dem Ausbau geht es nicht in jeder Gemeinde gleich schnell.

Am Montagabend war der Breitbandausbau wieder auf der Gemeinderatstages­ordnung zu finden. Doch leider fehlte dazu ein wichtiger Punkt. Die Gemeinde hat die Stadtwerke Wörgl mit der Abwicklung beauftragt, aber was fehlt, ist die Zu- oder auch Absage bezüglich der Förderungen vom Bund. „Wir haben das Förder­ansuchen rechtzeitig abgegeben, aber leider gibt es noch keine Entscheidung“, ließ Bürgermeisterin Anne­marie Plieseis die Gemeinderäte wissen. Man habe das Thema auch schon im Gemeindevorstand besprochen und sie schlug deshalb einen Grundsatzbeschluss vor. Falls es ein­e Zusage gebe, soll gebaut werden. „Ohne Förderung machen wir nichts“, betonte Plieseis, falls eine Ablehnung kommt.

Es geht ohnehin nur noch um die Weiler Straßhäusl und Bichling. Alle anderen möglichen Förderungen hat die A1 Telekom Austria abgeholt. Hier hofft die Gemeinde auf einen weiteren Fördertopf des Bundes. Bis dahin werde man bei allen Baustellen Leerverrohrungen mit einlegen, um dann die Erschließung vornehmen zu können. Fix ist lediglich, dass noch im Frühling die gemeinsame Leitung des Planungsverbandes durch das Brixental fertig gestellt werden sein soll. Der Anschluss der Gemeinde Westendorf soll dafür im Bereich Alpenrosensaal erfolgen. (aha)


Kommentieren


Schlagworte