Jungvater in Graz zu bedingter Haftstrafe verurteilt

Ein junger Mann, der im September 2019 irrtümlich seine Lebensgefährtin in der Oststeiermark erschossen haben dürfte, ist bei einem Prozess in Graz nach einer kurzen Verhandlung am Mittwoch wegen fahrlässiger Tötung zu acht Monaten Haft verurteilt worden, wobei die Strafe bedingt nachgesehen wurde. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Der damals 19-Jährige war im Vorjahr gerade erst mit seiner Lebensgefährtin Vater geworden und in ein Haus gezogen. Am Abend des 4. September hantierte er neben ihr mit einer Hahnbüchsflinte, die an der Wand aufgehängt war. Dabei dürfte sich ein Schluss gelöst haben, der die 19-Jährige im Gesichts- und Halsbereich traf. Sie war sofort tot.

Der Prozess fand zur Gänze unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Damit soll der höchstpersönliche Lebensbereich des Angeklagten geschützt werden, wurde am Mittwoch bei Gericht begründet.

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