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Scheidender Wacker-Präsident Stocker: „Für uns nicht irgendein Abenteuer“

Viele Fragen ranken sich nach der Bekanntgabe des neuen Geldgebers um die Zukunft des FC Wacker Innsbruck. Antworten sollen bald folgen.

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Die Öffentlichkeit weiß nicht viel über den neuen Geldgeber, Wacker-Präsident Gerhard Stocker schon. Er sieht der Zukunft gelassen entgegen.
© gepa

Von Florian Madl

Innsbruck – Passiert ist in der Vergangenheit des FC Wacker Innsbruck und seines Vorgänger-Vereins FC Tirol schon allerhand. Da gab es eine „Finanzierungspyramide“ (1994), die in sich zusammenstürzte. Und ein „Parker-Leasing-Geschäft“, das den 2002 in Konkurs gegangenen Verein noch tiefer ins Minus treiben sollte. So manche Offensive in den vergangenen Jahren scheiterte, auch viel privates Geld von Geldgebern wie Ex-Obmann Kaspar Plattner ging verloren. Als am Dienstag schließlich eine Hamburger Kaufmannsfamilie ohne Namensnennung präsentiert wurde, kam unweigerlich Skepsis auf. Nur Gerhard Stocker, scheidender Präsident und einst Chef seines Familien-Unternehmens, bleibt gelassen: „Keinen einzigen Vertrag in meiner Firma habe ich jemals so durcharbeiten lassen wie diesen.“


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