WSG-Tirol-Profi Clemens Walch zieht es in das Tiroler Unterhaus

Bevor Clemens Walch im Sommer zu Silz/Mötz wechselt, will er mit der WSG Tirol noch den Klassenerhalt in der Bundesliga fixieren.

Clemens Walch beendet im Sommer seine Profi-Karriere und wechselt in die Tiroler Liga zur SPG Silz/Mötz.
© gepa

Von Tobias Waidhofer

Wattens – Es überraschte durchaus, dass der Tiroler-Liga-Club SPG Silz/Mötz am späten Dienstagabend einen „Transferkracher“ in den sozialen Netzwerken vermeldete: Nach Stationen in Salzburg, Stuttgart, Kaiserslautern, Dresden, Ried und bei der WSG Tirol wechselt Clemens Walch im Sommer ins Oberland, wo der ab Juli 33-Jährige gerade im nahen Inzing an einem Eigenheim baut.

„Mein Körper spielt nicht mehr mit. Ich bin nicht schmerzfrei und kann kaum normal trainieren“, erklärt der Mittelfeld-Stratege die Entscheidung. Der Gedanke, etwas anderes zu machen, sei schon länger in ihm gereift. Und nun habe sich – auch beruflich – eine Chance aufgetan. Näheres will Walch vorerst nicht verraten.

Die Verantwortlichen der WSG Tirol wussten naturgemäß bereits länger Bescheid: „Clemi hat vor einer Woche das Gespräch mit mir gesucht, die Lage erklärt und mir mitgeteilt, dass er im Sommer nicht mehr zur Verfügung steht. Das haben wir so akzeptiert und es ist mit Blick auf seine vielen Verletzungen auch verständlich“, betont Köck, dass „alles korrekt abgelaufen“ sei.

Aktuell sind es besonders Probleme mit der Patellasehne, die den Inzinger quälen. Was aber nicht heißt, dass er seinen 139 Bundesliga-Spielen, 20 Toren und 19 Assists nicht noch weitere hinzufü-gen könnte. „Ich möchte meinen Teil zum Klassenerhalt beitragen und hoffe natürlich auf weitere Einsätze.“ Das betont auch Köck: „Der Wunsch ist, dass wir im Sommer gemeinsam den Klassenerhalt feiern. Clemi kann uns mit seiner Qualität sicher noch helfen.“

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Bei der SPG Silz/Mötz trifft Walch im Sommer auf Coach Helmut Kraft, der zuletzt die Trainer-Agenden von Aleksandar Matic übernommen hatte. „Wir kennen uns nicht persönlich, aber ich hatte mich schon vor dem Trainerwechsel für die SPG entschieden“, betonte der Offensiv-Mann, dessen Weg mit den „Oberländer Gladiadoren“ langfristig in die Regionalliga führen soll.


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