Prozess um Kindesweglegung in Garage in Graz vertagt

Der Prozess gegen eine Weststeirerin, die im Dezember ihr Baby in der Tiefgarage des LKH Graz weggelegt haben soll, ist am Mittwoch vertagt worden. Das Neugeborene wurde rechtzeitig gefunden und überlebte trotz starker Unterkühlung. Die Verhandlung im Straflandesgericht fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Die 30-Jährige ist Mutter einer achtjährigen Tochter. Nachdem sie Ende Dezember ein zweites Kind bekommen hatte, wickelte sie es in zwei Handtücher und legte es in eine Sporttasche. Dann fuhr sie zum LKH Graz und stellte die Tasche im fünften Untergeschoß der Tiefgarage ab. Eindreiviertel Stunden später fand ein Besucher das Baby, das nur mehr eine Körpertemperatur von 34,6 Grad aufwies, wie die Staatsanwältin beschrieb.


Kommentieren


Schlagworte