Banküberfall in Wien-Penzing - Fahndung erfolglos

Wenig Aufsehen hat ein Bankräuber erregen wollen, der am vergangenen Freitag ein Geldinstitut in Wien-Penzing überfallen hat. Der Mann stellte sich laut Polizeisprecher Patrick Maierhofer zunächst in aller Ruhe in die Warteschlange bei der Kassa an und wartete, bis er an der Reihe war. Dann legte er eine schwarze Tasche auf das Kassapult und bedrohte mit einer Pistole einen Mitarbeiter.

Der Mann kam um 14.17 Uhr in die Bank. Inklusive Anstellen war er sechs Minuten später wieder weg. Dazwischen hatte er sich noch von dem Mitarbeiter in einen Saferaum bringen lassen, wo er mehrere gebündelte Banknoten an sich nahm. Mit den Worten „Überfall, Geld her“ hatte er Bares gefordert, außerdem den Angestellten zu mehr Eile angehalten. Nach dem Coup flüchtete er vermutlich in die Lützowgasse in Richtung Felbigergasse. Der Alarm wurde offenbar erst ausgelöst, als der Täter die Bank wieder verlassen hatte. Eine Fahndung verlief erfolglos.

Der Mann wurde als etwa 30 bis 45 Jahre alt und von mittlerer Statur beschrieben. Er hatte einen Bartansatz im Bereich der Oberlippe und des Kinns und war vermutlich Brillenträger. Bekleidet war er unter anderem mit einem schwarzen Gilet, einer hellen Arbeitshose mit Farbflecken, einem weißen Pullover mit dunklen Streifen auf den Ärmeln, einer schwarzen Wollhaube und schwarz-grauen Arbeitshandschuhen.

Die Polizei veröffentliche am Mittwoch Fotos des nur mangelhaft getarnten Täters und bat um Hinweise, auch anonym, an den Ermittlungsdienst des Landeskriminalamtes. Die Wirtschaftskammer lobte darüber hinaus 2.000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise aus.


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