Soldat (25) hortete Kinderpornografie: Vier Monate bedingt plus Geldstrafe

Über 100 kinderpornografische Fotos und Filmaufnahmen wurden auf dem Mobiltelefon eines 32-Jährigen sichergestellt. Der geständige Oberlände...

(Symbolbild)
© pixabay

⚖️ Über 100 kinderpornografische Fotos und Filmaufnahmen wurden auf dem Mobiltelefon eines 32-Jährigen sichergestellt. Der geständige Oberländer wurde deshalb kürzlich am Landesgericht Innsbruck rechtskräftig zu bedingt vier Monaten Gefängnis verurteilt. Er muss zudem 1000 Euro Geldstrafe zahlen.

Er sei im Auslandseinsatz gewesen, vereinsamt, habe sich deshalb im Internet in Chatportalen herumgetrieben und sei dort erstmals mit Kinderpornografie in Kontakt geraten. „Am Anfang fand ich das alles widerwärtig. Dann wurde es zur Sucht“, sagte ein 25-jähriger Berufssoldat, seit einer Woche vom Dienst suspendiert, gestern am Innsbrucker Landesgericht aus. Der Tiroler war angeklagt, weil über 1800 Bilder und mehrere Videos mit kinderpornografischen Darstellungen auf seinem Handy entdeckt wurden. Zwei der Dateien hat er an andere Internetnutzer verschickt. „Ich kann mich nicht auf die Sucht rausreden, aber nichts gegen sie unternehmen“, mahnte die Staatsanwältin. Gefunden wurden die Videos vor rund einem Jahr, therapieren ließ sich der junge Mann bisher nicht. Er zeigte sich geständig und wurde schuldig gesprochen. „Menschenverachtende Bilder von sehr jungen Mädchen“ seien bei ihm gefunden worden, sagte die Richterin zu dem 25-Jährigen. Nicht rechtskräftig erging eine bedingte Freiheitsstrafe von sieben Monaten, eine Geldbuße von 4200 Euro und die Verpflichtung zu einer Psychotherapie.

⚖️ Mit einer Bekannten soll ein 26-jähriger Tiroler im vergangenen Sommer auf einer Almhütte, obwohl sie „Stop“ gesagt haben will, den Geschlechtsverkehr fortgesetzt und damit ihre sexuelle Selbstbestimmung verletzt haben. Deshalb stand er Dienstagvormittag in Innsbruck vor Gericht. Bei solchen Verhandlungen, sagte der Richter, stehe oft Aussage gegen Aussage. „Es gibt viele Zweifel an der Schuld des Angeklagten.“ Deshalb sei einzig ein Freispruch möglich. (bfk)


Schlagworte