Groß-Spender bekommen Original-Orgelpfeifen vom Stephansdom

Am Ostersonntag soll die neue Riesenorgel im Wiener Stephansdom erstmals erklingen. Neben viel Arbeit ist die Rundumerneuerung des Instruments auch ein teures Vorhaben, die Kosten liegen bei drei Mio. Euro. Um die Finanzierung zu sichern, findet nun sogar ein Spendenmarathon auf dem Radiosender „radio klassik Stephansdom“ statt. Für besonders großzügige Geldgeber gibt es eine Original-Orgelpfeife.

Am Freitag werden sich durchaus prominente Teilnehmer wie Kardinal Christoph Schönborn oder Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) live im Studio um Spenden für die Riesenorgel bemühen, teilte die Erzdiözese Wien mit. Wer mehr als 500 Euro gibt, erhält eine originale Orgelpfeife der alten Riesenorgel.

Die Riesenorgel war seit 25 Jahren nicht mehr spielbar. Sie wird derzeit durch die Vorarlberger Orgelbaufirma Rieger erneuert und mit der Chororgel im vorderen Bereich des Doms verbunden. Beide Instrumente können dann sowohl vom mobilen Zentralspieltisch aus dem Kirchenschiff als auch vom zweiten Zentralspieltisch von der Empore aus gespielt werden.

Die Kosten des Projekts liegen bei etwas über drei Millionen Euro. Wie schon beim Wiederaufbau des Doms nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es finanzielle Unterstützung von den Bundesländern und der Bundesregierung, hieß es. Eine Mio. Euro muss der Dom gemeinsam mit dem Verein „Unser Stephansdom“ über Spenden auftreiben.

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