WSG Tirol will in Hartberg den „Krieg der Sterne“ gewinnen

Im Gegensatz zum Tivoli ist die Profertil-Arena eine Festung. Trotzdem soll diese heute (17 Uhr/TT.com-Live-Ticker) von der WSG Tirol eingenommen werden.

Thanos Petsos und die restlichen „Jedi-Ritter“ der WSG Tirol wollen heute den „Krieg der Sterne“ gewinnen.
© gepa

Von Tobias Waidhofer

Wattens – Thomas Silberberger ist nicht Meister Yoda und Stefan Maierhofer auch nicht Luke Skywalker. Trotzdem befindet sich die WSG Tirol heute (17 Uhr, live Sky) beim letzten Grunddurchgangsmatch der tipico Bundesliga in Hartberg in einem „Krieg der Sterne“.

Denn für die Tiroler geht es vor dem Start in die Qualifikationsrunde am kommenden Wochenende und der damit verbundenen Punkteteilung darum, mit möglichst vielen Zählern in die entscheidende Phase des Abstiegskampfs zu starten. Und am besten auch mit einem „Stern“ hinter dem eigenen Namen. Diese Kennzeichnung bekommen alle Teams, deren Punktezahl bei der Teilung abgerundet wurde – diese Mannschaften würden dann am Ende bei Punktegleichheit vorgereiht werden, das Torverhältnis wäre in diesem Fall bedeutungslos.

„Ohne vermessen zu sein: Uns hilft eigentlich nur ein Sieg“, weiß Trainer Thomas Silberberger. Bei einem „Dreier“ in Hartberg würde die WSG mit neun Punkten und einem Stern in die Qualirunde starten (siehe Faktbox). Es gibt aber deutlich leichtere Aufgaben als jene in der Profertil-Arena, wo die heimischen Steirer seit fünf Spielen nicht mehr verloren haben: „Sie haben eine tolle Entwicklung genommen, haben vorige Saison am letzten Spieltag den Abstieg vermieden. Da haben sie 13 Runden in Folge nicht gewonnen, aber immer die Ruhe bewahrt. Da seh’ ich Parallelen zu uns“, weiß Silberberger, der bei seiner seit zwei Spielen ungeschlagenen Elf nicht viel verändern wird: Für den gesperrten Stefan Hager rückt wohl Michael Svoboda ins Defensivzentrum, dafür kehrt Lukas Grgic in die Startelf zurück.

Aus den Worten von Hartberg-Coach Markus Schopp hört man jedenfalls den Respekt vor den Tirolern heraus: „Sie haben mit Petsos und Maierhofer viel Erfahrung dazugeholt und bisher im Frühjahr gute Spiele absolviert.“

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Das unterschreibt auch Petsos, der immer besser in Schwung kommt: „Ich bin froh, hier zu sein, die Leistungen passen.“ Man kann der WSG im „Krieg der Sterne“ eigentlich nur noch eines mit auf den Weg geben: Möge die Macht mit euch sein.


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