Der Alltag für den FC Wacker nach dem Cup-Abenteuer heißt FAC

Das Cup-Halbfinale in Lustenau war trotz der knappen Niederlage für Wacker-Coach Grumser der Beleg, dass die Mannschaft seit dem Herbst eine „Riesenentwicklung“ hinter sich hat.

Wacker-Stürmer Atsushi Zaizen ist nach der Pokalschlacht in Lustenau für das heutige Heimspiel gegen den FAC fraglich.
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Innsbruck – „Das ist das gute am Fußball, dass nicht viel Zeit zum Nachdenken bleibt, weil es gleich weitergeht“, blickt Lukas Wedl nach dem verlorenen Pokal-Halbfinale in Lustenau schon auf das heutige Liga-Heimmatch des FC Wacker ab 14.30 gegen den FAC. „Trotzdem werde ich diesen Cup-Höhepunkt immer in bester Erinnerung behalten. Die ganze Mannschaft hat Außergewöhnliches geleistet“, ließ der FCW-Goalie die abenteuerliche schwarz-grüne Pokalserie noch einmal kurz Revue passieren, bevor er das Ziel für die restliche Frühjahrssaison definierte: „Wir orientieren uns in der Tabelle nach oben und haben den dritten Platz im Visier.“

Was ganz im Sinn seines Trainers ist, nur formuliert Thomas Grumser das auf seine Art und Weise. „Wir wollen jedes Wochenende punkten. Das heißt, dass wir konsequent unseren Weg fortsetzen müssen.“ Lustenau war trotz der knappen Niederlage für Grumser der Beleg, dass die Mannschaft seit dem Herbst eine „Riesenentwicklung“ hinter sich hat. Das Heimspiel gegen den FAC? „Ganz schwer, nach dem Pokalfinale, aber extrem wichtig, weil irgendwo auch richtungsweisend“, hofft Grumser auf den vierten Saison-Heimsieg.

Stürmer Atsushi Zaizen (Schürf- und Schnittwunden am Sprunggelenk) ist fraglich, Ertugrul Yildirim und Matthäus Taferner sind leicht angeschlagen. (w.m.)


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