Prozesslawine gegen 3-Banken-Gruppe: „Kopfschütteln über UniCredit“

(Symbolbild)
© Zolnierek

Innsbruck – Die von der UniCredit Bank Austria losgetretene Prozesslawine gegen die 3-Banken-Gruppe mit Oberbank, Bank für Kärnten und Steiermark (BKS) und Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) geht in die nächste Runde. Nach zuletzt allesamt verlorenen Gerichtsprozessen und einer Niederlage bei einem Schiedsgericht, das den Vorwurf über eine angebliche Mangelhaftigkeit sämtlicher Kapitalerhöhungen der letzten 40 Jahre verwarf, ging die UniCredit jetzt zur Übernahmenkommission. Diese solle prüfen, ob die Angebots­pflicht bei der Gründung der Generali 3-Banken Holding im Jahr 2003 verletzt wurde.

Bei den drei untereinander beteiligten 3-Banken wird dieser Schritt ihres Großaktionärs „mit einem gewissen Maß an Kopfschütteln zur Kenntnis genommen“. Die Vorstände von Oberbank, BKS und BTV bedauern, dass die UniCredit „die bisherigen klaren Aussagen der Gerichte nicht zu einem Überdenken ihrer kontraproduktiven Konfrontationsstrategie genutzt hat“. Wenn ein Aktionär schwerwiegende Vorwürfe erhebe, lasse man diese selbstverständlich prüfen. „Nach dem Schiedsspruch ist allerdings klar: Hier lag die UniCredit falsch.“ (TT)

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