Kvitfjell-Abfahrt an Mayer, Kugel für Feuz

Matthias Mayer hat am Samstag die Abfahrt in Kvitfjell gewonnen und seinen neunten Weltcup-Sieg gefeiert, den vierten in dieser Saison. Der Kärntner verdarb den Norwegern die Party und verwies Aleksander Aamodt Kilde um 0,14 Sekunden auf Platz zwei. Dritter wurde der Schweizer Carlo Janka (+0,37).

Der Tagesvierte Beat Feuz war als Gewinner der kleinen Kristallkugel bereits festgestanden, da das Weltcupfinale in Cortina d‘Ampezzo wegen des Coronavirus abgesagt worden ist. „Das Podest wäre schön gewesen, das war das Ziel, aber wenn man die kleine Kugel gewinnt, kann man das besser verkraften“, sagte Feuz. Der Schweizer holte sich zum dritten Mal en suite die Disziplinwertung, Zweiter wurde der Deutsche Thomas Dreßen (Tagesachter), Dritter Mayer.

Im Gesamtweltcup übernahm Kilde wieder die Führung, liegt nun 54 Zähler vor dem Franzosen Alexis Pinturault, der in der Abfahrt nicht in die Top 30 kam, und 161 vor seinem Landsmann Henrik Kristoffersen, der auf ein Antreten in Kvitfjell verzichtete und damit bereits am Sonntag nach dem Super-G aus dem Rennen sein könnte, da dann nur noch Riesentorlauf und Slalom in Kranjska Gora folgen.

Matthias Mayer erklärte, am Vortag im Training, in dem er weit zurücklag, schon etwas für die nächste Saison probiert zu haben. „Das weiß man, wenn man im Rennen aufs alte Material zurückgeht, dass es schnell geht. Es war eine gute Fahrt.“ In der letzten Abfahrt der Saison schaffte es kein weiterer Österreicher in die Top Ten, Daniel Danklmaier kam auf Platz zwölf, Vincent Kriechmayr auf 14, Daniel Hemetsberger auf 15 und Otmar Striedinger auf 22 (jeweils Stand nach 49 von 56 Läufern).

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